Astronomisch war heute Morgen, am 21. März 2007, gestern Morgen um 1:07 MEZ die Zeit des Äquinoktiums – des Frühlingsanfangs.
Das bedeutet, dass es heute weltweit rund 12 Stunden hell ist und ca. 12 Stunden dunkel bleibt, was folgenden Skizze veranschaulicht.
Und hier wird die Tageslänge von rund 12 Stunden verdeutlicht, wenn die Sonne fast genau entlang des Äquators über die Erde wandert. Dann beginnt auf der Nordhalbkugel der Frühling und auf der Südhalbkugel der Herbst.
Diese Wendepunkte sind kulturell tiefverwurzelte Zeitpunkte für Feste und Feiern.
“Da ab 21./22. Dezember die Tage wieder länger werden, war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das allerdings oft auch ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge oder Ales Stenar erfassten diesen Zeitpunkt, allerdings mittels der leichter feststellbaren Auf- und Untergangspunkte der Sonne, die zu Winterbeginn etwa im Südosten bzw. Südwesten liegen.
Die Germanen feierten um die Wintersonnenwende das Julfest, welches heutzutage von neuheidnischen Gruppen wieder begangen wird. Bei den Römern war der 25. Dezember einer der höchsten Feiertage zu Ehren des Gottes der unbesiegten Sonne Sol invictus.
Auch das Weihnachtsfest liegt zeitlich kurz nach der Wintersonnenwende, was die Ankunft des göttlichen Lichts (Christi Geburt) symbolisiert. Die Wintersonnenwende selbst fällt nach dem Heiligenkalender auf den Thomastag.Der Tag der Sommersonnenwende wird seit jeher von den Menschen als mystischer Tag betrachtet, oft begleitet von weltlichen und religiösen Feierlichkeiten.
Je größer der Unterschied zwischen dem harten Winter und dem warmen Sommer, desto festlicher hat man seit jeher diesen Tag gefeiert. Hoch im Norden Europas, wo in der sommerlichen Jahreszeit die Nächte gar nicht mehr dunkel werden (man spricht auch von den Weißen Nächten), haben Sonnenwendfeiern – als Mittsommerfest bezeichnet – wesentlich mehr Bedeutung als zum Beispiel am Mittelmeer.
Die Sonnenwendfeste haben vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz. In der keltischen Mystik heißt der Tag der Sommersonnenwende Alban Heffyn.
Seit der Christianisierung Europas werden diese Feiern oft mit dem 24. Juni, dem Tag Johannes des Täufers (Johannistag), verbunden, und einige der Sonnenwendbräuche, die sich bis heute erhalten haben, wie die Johannisfeuer, sind nach ihm benannt.
Von der in Europa und den USA wachsenden Gemeinschaft von Angehörigen indigener Religionen wird dagegen der 21. gefeiert – meist auch mit einem entsprechenden Feuer. Bei den Anhängern des Neopaganismus wird dieses Fest als Litha bezeichnet.Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die wiederentdeckten altgermanischen Sonnenwendfeiern offizielle Feiertage und in die Symbolik von „Volk, Blut und Boden“ integriert. Dies schadet ihrem Ruf teilweise bis heute.
Esoterik und Astrologie berufen sich auf verschiedene heidnische Traditionen und feiern teilweise die Sonnenwende als Sonnenkult. Die südlichste Sommersonnenwendfeier findet seit 1929 in der spanischen Region Alicante statt.”
(Quelle: Wikipedia)
Ich fühle in Anbetracht des wahren Wetters draußen und mit einer leichten Grippe wie zu Winterbeginn. Und schon gar nicht zu rituellen Festen berufen.
Schnee, nee!

















































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