Gestern kuckte ich im ZDF die Sendung Aktenzeichen XY ungelöst. Der Beitrag “Mit einer Kiste in den Albtraum” machte mich stutzig. Ich hatte irgendwie den Verdacht, dass in diesem Fall die Opfer, die eigentlichen Täter sind, die eine Versicherung betrogen haben.
Ich glaubte nach der Sendung, dass es diese beiden mit Phantombildern gesuchten Männer nicht gibt.
Ferner vermutete ich, dass es den Überfall in der Fasanenstraße nicht gegeben habe und entsprechend die teure Uhrensammlung, von denen die Kripo Berlin die teuersten Stücke zeigt, nicht geraubt wurde.
Ungereimtheiten
- Der Raub findet kurz nach einem Umzug statt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Firmeninhaber und vermeintliche Eigentümer der Uhren im Urlaub.
- Eine Frau ist allein im Büro.
- Die teure Uhrensammlung ist in einem kleinen, transportablen Safe untergebracht statt in dem großen Standsafe.
- Die Angestellte sieht die Täter am nächsten Tag wieder.
- Von den Tätern, die angeblich in ein Wohnhaus gingen, fehlt kurze Zeit später jede Spur.
- Ein Fahrrad, das ein dritter Täter vor die Tür des Wohnhauses gestellt haben soll, wird während des Polizeieinsatzes entfernt, ohne dass dies irgendjemand bemerkt haben will; auch nicht die Angestellte, die das Wohnhaus nur für einen Schulterblick aus den Augen ließ.
- Ein Freund der Angestellten kann der Kripo ein Foto des Allerweltfahrrads präsentieren.
Während der Sendung glaubte ich, dass es wie folgt ablief.
Der Chef des Unternehmens hatte Schulden. Da er eine Uhrensammlung besitzt, die gut versichert im Safe untergebracht ist, kommt er auf die Idee, einen Raubüberfall vorzutäuschen. Wegen des Umzugs ist der Safe, den zwei Personen tragen können, nirgendwo festinstalliert. Aufgrund des Umzugs ist dieser Umstand auch keine Pflicht- oder Obliegenheitsverletzung des Versicherungsvertrages.
Der Chef weiht nicht seine Freundin und zweite Chefin, mit der in den Urlaub fährt, ein, sondern eine andere Angestellte (mit der er natürlich ein Verhältnis hat) und die eine Hauptrolle in seinem Plan spielt. Die Angestellte ist nach dem Umzug vereinbarungsgemäß allein im Büro und wird von einem oder zwei weiteren Helfern an einen Stuhl, nicht zu stark gefesselt. Sie wird später aussagen, dass sie überfallen worden sei.
Damit die Polizei (wertlose) Spuren erhält und somit der Verdacht von den eigentlichen Tätern abgelenkt wird, hat sich die Bande den Trick mit der zufälligen Wiederbegegnung am nächsten Tag ausgedacht. Dazu noch einen unbekannten Dritten ins Spiel gebracht.
Wer kennt schon die Wahrheit…











































ich halte das alles sowieso für Quatsch, das alles hat sich jemand dausgedacht um Sendeminuten zu füllen, nichts anderes wie ganz normale Krimis, MfG Dennis!