Heute Nacht habe ich wild geträumt und bin darüber mehrfach schweißgebadet aufgewacht. In meinem Traum kam ich in die erst vor wenigen Wochen neu bezogenen Kanzleiräume im Prenzlauer Berg und fand im Besprechungszimmer eine kleine Gruppe von Leuten vor, die dort offensichtlich eine kleine Feier vorbereiteten. Ich kannte keine der Personen und konnte mir auch nicht erklären, wie diese da rein gekommen waren. Alkohol wurde bereits getrunken, ein Pärchen knutsche wild auf dem Ledersofa. Ich war im Traum eigentlich gar nicht überrascht über die unglaubliche Szene, die sich in unseren Räumen abspielte. Oder hatte ich Angst und sagte deshalb gar nichts? Ich legte mich schweigend auf ein Kanapee und versuchte zu schlafen. Als aber immer mehr Leute kamen, wachte ich zum ersten Mal wirklich auf. Ich konnte jedoch schnell wieder einschlafen. Allerdings ging der Traum weiter. Mittlerweile waren die 100 qm Kanzleiräume gefüllt mit Dutzenden von Menschen, die offensichtlich eine größere Party feierten – und ich mittendrin. Dann fiel mir auf, dass im Flur, in der Küche und im Bad bereits sämtliche Wände mit Edding-Stiften in rot und schwarz komplett bemalt waren. Da bekam ich es mit der Angst zu tun und wachte erneut auf. Als ich wieder einschlief, ging der Traum abermals weiter. Ich rief die Polizei als die Leute auch auf der Straße vor der Kanzlei feierten und einige mit Bündeln Geldscheinen in der Hand wedelten und sich offenbar beim naheliegenden Kiosk mit Unmengen an Alkohol, Chips und Zigarretten eingedeckt hatten. Das Geld in meinem Traum musste aus unserem Safe stammen – obwohl wir in Wirklichkeit gar nicht soviel Geld im Safe haben. Als eine Wanne (Berliner Ausdruck für Polizei Mannschaftsbus) kam, löste sich die Gruppe teilweise auf. Einige besonders ängliche Menschen liefen davon. Doch dann merkte ich, dass die Polizei die Lage nicht unter Kontrolle bekommen würde, weil plötzlich viele bewaffnete Personen auftauchten und demgegenüber nur vier Polizisten standen.
Was Sigmund Freud wohl dazu sagen würde?
Einen Hinweis habe ich noch. Gestern erzählte mir ein niederländischer Mandant, der vor etlichen Jahren in Düsseldorf wohnte und zugleich zwei bis drei Jahre in Amsterdam Monat für Monat niederländische Sozialhilfe kassierte. Zu diesem Zweck mietet er eigens eine kleine Wohnung in Amsterdam. Eines Tages kam er in seine (Sozial-)Wohnung und überraschte dort drei Junkies, die sich eingenistet jatten. Das war für ihn übrigens auch sein Schlüsselerlebnis, um mit dem Betrug aufzuhören.









































