Das Cafe “cibo matto” gegenüber den Hackeschen Höfen mit dem oft sehr aufgekratzten Mittedotcom-Publikum hat nach einem juristischen Streit mit dem Kaffeekonzern “Tchibo” klein beigegeben. Die phonetische Ähnlichkeit der Marken “Tchibo” und dem Bestandteil “Cibo” war Anlass genug, vom Betreiber des Berliner Cafes, Arno Bauer, Unterlassung der Benutzung des Markennamens zu verlangen. Das Berliner Landgericht soll Tchibo vorläufig Recht gegeben haben. Auf einen langwierigen Streit wolle sich das Cafe “cibo matto” nicht einlassen und ab dem 1. Januar 2005 den noch einfallsreicheren Namen “C. Matto” führen. Pate für den Namen des Cafes von Arno Bauer war eine japanische Band namens “Cibo Matto”, was ins Deutsche übersetzt so viel wie “verrücktes Essen” bedeutet. Pikant an dem Fall ist noch, dass der Berliner Gastronom mit der eingetragenen Marke “cibo matto” vor gar nicht allzu langer Zeit gegen einen Cafebetreiber aus Stuttgart vorgegangen sein soll, der sein Cafe auch “cibo matto” nannte. Die Berliner ließen sich wohl 1.500 € überweisen und verlangten angeblich, dass die Stuttgarter ein “t” aus ihrem Namen streichen. Nun werden sich auch die süddeutschen Betreiber einen neuen Namen nehmen müssen.
Vielleicht “C. Mato”?










































