Udo Vetter befindet die Domain blawjob.de in seinem lawblog.de als vielsagend. Vielsagend trifft es nicht so ganz. Denn die Namenswahl geht doch eindeutig in eine bestimmte Richtung.
Blawjob spielt auf Blowjob (gibt es dafür ein deutsches Wort?) an. Der grüne Bereich rund um Wettbewerbsrecht und Werberecht, mit dem sich der Betreiber der Seite blawjob.de befassen will, könnte allerdings durch die Wahl des Domainnamens rot einfärben und zu einem undefinierbaren gelb werden.
Ich bin bestimmt nicht der einzige, der bei blawjob gedanklich ins Rotlichtmilieu abstürzt und an Rechtsanwälte denkt, die wie Huren arbeiten und für Geld – jeder nach seiner Passion – alles machen.
Schlecht ist der Name blawjob nicht. Allerdings nur bedingt seriös. Aber für einen Porno-Anwalt besipielsweise eine gute Adresse.












































ad 1: http://de.wikipedia.org/wiki/Fellatio
So wirklich deutsch klingt das Wort Fellatio aber nicht!
O.K., denn eben Oralverkehr (und falsch das auch noch zu ausländisch ist, eben Mundverkehr).
Mundverkehr lass ich gelten. Danke für die Nachhilfe. Manchen Wörter nehme ich selten in den Mund;-)
Naheliegender: Blawjob könnte eine Anspielung auf die Anwälten gerne vorgeworfene Verbalprostitution sein. Da die Seite keine kommerziellen Interessen verfolgt und die Artikel bisher überzeugend sind, ist der Name letztlich einfach nur geschickt (da gut zu merken und in aller munde – *grins*) und der punkt der seiösität ist egal. Das interessiert nur wenn man was verkaufen will. Wer alleine auf Leser aus ist muss darüber nicht nachdenken. Alles in allem wirkt das doch erstmal ganz gut.