Ein interessanter Bericht bei Heise online weist auf die Problematik der Buchpreisbindung im Wettbewerb der Verlage hin. Ein Berliner Journalist, der von dem Kollegen Niko Härting vertreten wird, hatte bei eBay 48 Bücher neue und ungelesene Bücher zum Verkauf angeboten und war daraufhin von einem Darmstädter Buchhändler abgemahnt und aufgefordert worden, seine Tätigkeit zu unterlassen. Das OLG Frankfurt wird morgen über den Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung entscheiden.
Mir persönlich ist auch aufgefallen, dass sich zum Beispiel bei Amazon viele als private Verkäufer getarnte schwarze Schafe tummeln, die neue Bücher als Mängelexemplare weit unter Neupreis verkaufen. Ein am 11.09.2003 erschienenes Buch, das 199 EUR im Handel kosten sollte, konnte ich noch im September 2003 über Amazon für 119 EUR inkl. Versand erwerben, ohne allerdings eine Rechnung darüber erhalten zu haben. Dies ist nicht der einzige Fall bei Amazon, der mir persönlich aufgefallen wäre. Auch über eBay habe ich bereits neuwertige Bücher unter Ladenpreis von Verkäufern erworben, die offensichtlich Buchhändler sind.













































