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EXHIBITIONIST

Ich bin seit 16 jahren “bekennender” (zu mir selbst), also bewußter Exi..
Es gibt in meiner mittelbaren/unmittelbaren Umgebung jede Menge Möglichkeiten, unter anderem Wälder, um meine Neigung ausleben zu können.

Die Möglichkeit, der Zeitpunkt, an dem ich mich nackt auf Wanderrouten fortbewege, beschert mir bereits eine enorme Erregung, auch ganz ohne “Kontakt”…
Sollte ich dann auch noch jemand begegnen, ist das Gefühl kaum zu beschreiben…

Aber ab hier beginnt der Punkt, an dem ich mir gelegentlich Sorgen mache, denn es ist nicht etwa so, daß ich eine Form von Zustimmung erfahren möchte.

Für mich ist es so… unglaublich erregend, wenn mich diese Aktion demütigt.
Wenn die Frauen, die mich sehen, damit beginnen so anzüglich zu grinsen, zu lachen, witzige (verletzende) Bemerkungen über mein relativ kleines Geschlechtsteil zu machen, mich insgesamt lächerlich machen bzw so sehen bzw so dastehen lassen und so als Mann nicht ernstnehmen.

Die Kommentare und Handlungen, die nach der “Sichtung” meiner Person folgen, müßen mich erniedrigen, um mich wirklich, wirklich hochgradig zu stimulieren.

Im Augenblick des … “Zusammentreffens” sind die verspottenden Äußerungen der Beteiligten für mich das höchste, nach dem Org. allerdings tun mir diese Aussagen unwahrscheinlich weh.

Ich fühle mich danach auch auf eine eigenartige Art irgendwie … “schmutzig”, schuldig …
Und ich schäme mich unglaublich, weil ich den Frauen den Anblick meines nackten Körpers aufgenötigt, aufgedrängt habe, sie ja Faktisch “sexuell mißbraucht habe”, zu meinem eigenen Vorteil, auch wenn es ihnen so nicht vorkam oder bewußt geworden wäre.

Ich weiß, bzw ich habe es akzeptiert, daß ich nicht krank oder pervers bin, daß es nur eine sexuelle Präferenz, eine Facette meiner Sexualität ist – der ablehnende, verachtende Standpunkt der Gesellschafft bezüglich dieser “Aktionen”, die öffentliche (Negative) Meinung zu diesen “kranken Schweinen”, die “man alle wegsperren müßte”, macht es einem allerdings nicht leicht.

Ich habe mich einmal einer sehr guten Freundin anvertraut, und sie meinte, daß ich eventuell eher ein Masochist wäre, daß ich auf “Schmerzen stehe”, auf Seelische Schmerzen, die sich durch diese Demütigung einstellen…
Daß das sich-nackt-zur-Schau-stellen für mich eigentlich nur Mittel zum Zweck darstellt, um wegen der Nackheit in der Öffentlichkeit, wegen dieses… Schutzlos dastehens, dieser… “Bloßstellung” (im wahrsten Sinn des Wortes) überhaupt erst in eine Situation zu kommen, die die Demütigenden Aktionen von anderen begünstigt bzw vereinfacht.
(Quelle: Geschrieben von Jormungand am 16. August 2005 11:15:42)

Komischerweise dachte ich, nachdem ich das Posting in dem Forum gelesen hatte:

§ 20 StGB (-)

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