Schwein gehabt. Am Wochenende wäre der Gastgeber beim Wildschweinessen fast an einem Brocken Fleisch erstickt, der ihm kurz nach dem Anschnitt des Schweins in die Luftröhre gerutscht ist. Als Klopfen auf den Rücken nichts half und die Atemnot immer größer wurde, wuchs auch die panische Hilflosigkeit bei den Helfern. Das Heimlich-Manöver, auch Heimlich-Handgeriff genannt, kann in einer solchen Situation Leben retten. Daher möchte ich dazu beitragen, dass sich dieser einfacher Heimlich-Angriff weit verbreitet. Eltern müssen das Heimlich-Manöver kennen, um im Notfall ihren Kindern das Leben retten zu können. Entscheidend sind oft nur wenige Minuten, was der folgende, traurige Erfahrungsbericht verdeutlicht:
“Das Mädchen bekam von seinem großen Geschwister Weintrauben zu essen. Nichts ungewöhnliches, möchte man meinen. Das Mädchen verschluckte sich allerdings und bekam keine Luft mehr. Die ganze Familie war zuhause, keiner jedoch war in der Lage adäquate Hilfe zu leisten. Die Versuche per Rückenklopfmethode zu helfen blieben fruchtlos. Die Folge war, dass das Kind unter den Händen der bemühten Eltern verstarb. Der alarmierte Notarzt konnte das Kind nicht mehr retten. Die Erklärung hierfür ist einfach. Das Gehirn kommt unbeschadet etwa 3-5 Minuten ohne Sauerstoff aus. Der Rettungsdienst braucht (in der Stadt) etwa 10 Minuten zum Einsatzort. Wenn hier in den eigenen 4 Wänden keine Erste Hilfe geleistet wird, ist bei Erstickungsnotfällen das Leben in allerhöchster Gefahr.
Hätten die Eltern den Heimlich Handgriff beherrscht, wäre das Kind möglicherweise gerettet worden. Für die Eltern ist diese Aussage kein Trost, aber vielleicht werden andere Eltern inspiriert für mehr Sicherheit zu sorgen. Ein guter “Erste Hilfe für Kinder” schafft hier Sicherheit.”
(Quelle: http://www.erste-hilfe-fuer-kinder.de)
Eine Skizze veranschaulicht, wie der Heimlich-Handgriff funktioniert. Mehr zum Heimlich-Manöver kann bei Wikipedia nachgelesen werden.
Am Wochenende konnte das Leben des Gastgebers zum Glück durch die die professionelle Hilfe von Sanitätern und Rettungsarzt gerettet werden.













































