Killerspiele in den Müll

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden ruft dazu, am kommenden Samstag in Stuttgart vor der Staatsoper gemeinsam Computerspiele, die das Töten von Menschen simulieren, in einen Container zu werfen.

Auch wenn der Aktion ein Hauch von Bücherverbrennungen anhaftet, wie burks sarkastisch bemerkt, ist diese Aktion sehr zu begrüßen. Kein Mensch braucht solche gewaltverherrlichen Spiele wie Castle Wolfenstein.

Ich bin zwar absolut gegen ein stattliches Verbot solcher Spiele. Gerade deswegen gefällt mir diese Aktion sehr gut. Mündige Bürger nehmen die Sache selbst in die Hand und nutzen ihre Möglichkeiten, statt auf die Maßnahmen der Politik zu hoffen.

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Nachtrag
Stefan hat mich in einem Kommentar auf diesen Clip bei YouTube aufmerksam gemacht. Der Container blieb fast gänzlich leer. DIe Veranstalter hätten vielleicht vorab selbst mal 10-20 Kilogramm Spiele hineinwerfen sollen.

Denn wer wirft schon gern mit dem ersten Spiel? (Ist so ähnlich wie beim Betteln. Gescheite Bettler haben auch immer ein paar Münzen in der Mütze, da sie wissen, das wirk anziehend.)

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