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Killerspiele in den Müll

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden ruft dazu, am kommenden Samstag in Stuttgart vor der Staatsoper gemeinsam Computerspiele, die das Töten von Menschen simulieren, in einen Container zu werfen.

Auch wenn der Aktion ein Hauch von Bücherverbrennungen anhaftet, wie burks sarkastisch bemerkt, ist diese Aktion sehr zu begrüßen. Kein Mensch braucht solche gewaltverherrlichen Spiele wie Castle Wolfenstein.

Ich bin zwar absolut gegen ein stattliches Verbot solcher Spiele. Gerade deswegen gefällt mir diese Aktion sehr gut. Mündige Bürger nehmen die Sache selbst in die Hand und nutzen ihre Möglichkeiten, statt auf die Maßnahmen der Politik zu hoffen.

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Nachtrag
Stefan hat mich in einem Kommentar auf diesen Clip bei YouTube aufmerksam gemacht. Der Container blieb fast gänzlich leer. DIe Veranstalter hätten vielleicht vorab selbst mal 10-20 Kilogramm Spiele hineinwerfen sollen.

Denn wer wirft schon gern mit dem ersten Spiel? (Ist so ähnlich wie beim Betteln. Gescheite Bettler haben auch immer ein paar Münzen in der Mütze, da sie wissen, das wirk anziehend.)

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Ein Kommentar

  1. Selten so einen Blödsinn gelesen, ich spiele selbst solche angeblich “Bösen Killerspiele”
    und bin bis jetzt nicht Amok gelaufen und habe dies auch in Zukunft NICHT vor!
    Ich bin inzwischen 36 Jahre alt, habe selbst Kinder, welche jedoch nur Spiele ihres Alters entsprechend Spielen dürfen, was bitte bringt denn das, solche Spiele in den Müll zu werfen ?????

    “Es wird sich nichts ändern, wenn wir nichts tun!”
    Das stimmt, wie wäre es denn, potenziell gefährdete Schüler/Amolläufer besser zu betreuen, jemand,der den ganzen Tag in der Schule gemieden wird, keine Freunde hat, Andeutungen über Amoklauf macht, und auch sonst auffällig ist, so jemand braucht Hilfe und kein Computerspielverbot.

    Zum verbrennen,(falls da wirklich jemand hingehen sollte) bitte beim Publisher von Wolfenstein nachfragen, der hat nämlich sämtliche deutschen Verkaufsversionen vom Markt genommen, weil vergessen wurde, ein verfassungsfeindliches Symbol
    (ein Hakenkreuz) zu entfernen.
    Solch eine Zensur ist ja in Deutschland üblich, in anderen Ländern nicht, in keinem anderen europäischen Land gibt es derartige Zensurmaßnahmen
    (Kein/weniger Blut, Änderung der Symbolik),
    trotzdem keine Amokläufe !

    Darüber würde ich mal nachdenken, anstatt solche unsinnigen Kampagnen zu starten !!

    MfG D.Schäfer

  2. Tja, die Bücherverbrennungsaktion im Stil von 2009 ist ja nicht so ein Erfolg gewesen:

    http://www.youtube.com/watch?v=kR8FMLw5IR4

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