Neulich bekam ich eine Pflanze geschenkt. Eine Art aus der Gattung Kalmus, eine Zwerg-Kalmus-Pflanze (lat. Acorus grammineus “Ogon”).

Die Pflegehinweise des Bau- und Gartencenters OBI machten mich stutzig, da mit drei Ausrufezeichen vor dem Verzehr der Pflanzen oder Teilen davon gewarnt wird.
Dabei soll Kalmus wie kandidierter Ingwer eine fast in Vergessenheit geratene Spezialität sein und eine ähnliche heilende Wirkung wie der Ingwer haben, so jedenfalls der nachfolgend zitierte Wikipedia-Eintrag:
“Kalmus ist eine traditionelle Medizinpflanze der asiatischen Medizin. Auch von indigenen Völkern Nordamerikas wird Kalmus für medizinische Bäder, Räucherungen sowie für Teezubereitung und als Gewürz verwendet.”
Hier ist der Hinweis, warum Kalmus-kauen dennoch gefährlich sein könnte:
“Das Kauen der Wurzel kann stimmungsaufhellend sein und in höherer Dosis leichte Halluzinationen verursachen. Verantwortlich hierfür sind die enthaltenen Asarone. Diese besitzen eine dem Meskalin ähnliche Struktur. Der Wurzel und dem Inhaltsstoff Asaron werden aphrodisierende Eigenschaften zugeschrieben. Der Wirkstoff ist allerdings giftig und die Wirkung ist wissenschaftlich nicht gesichert.”
Die Dosis macht die Wirkstoffe zu Gift. Sonst wäre in Coca-Cola wohl kaum eine Kalmus-Tinktur enthalten.











































