Aus meiner Sicht und nach meinen eigenen kurzen Erfahrungen war World of Warcraft (WoW) der größte Produktivitätsvernichter in diesem Jahr. Kaum ein anderes Spiel hat innerhalb kürzester Zeit mehr Leute in seinen Bann gezogen, süchtig gemacht und von wichtigerem Dingen abgehalten. Wer das Spiel einmal gespielt hat (ich habe ca. 1.5 Monate gelevelt) wunderte die Meldung weniger, dass in China ein Kind verdurstet sein soll, weil seine Eltern drei Tage lang in einem Internetcafe WoW gespielt und darüber ihren Nachwuchs vergessen hätten. Angeblich plant die chinesische Regierung ein Gesetz einzuführen, wonach die Anbieter von Echtzeit-Spielen verpflichtet werden sollen, eine Zeitbeschränkung zu implementieren. Dann könnten die Spieler nur noch etwa 3.5 Stunden am Stück spielen kann.
Also, ich war ja auch begeistert von dem Spiel und musste es testen, weil es genau das war, was ich mir als Jugendlicher beim Bard’s Tale spielen immer gewünscht hatte: nämlich mit meinem Charakter in einer Phantasiewelt auf andere Charaktere zu treffen, die von Menschen gespielt werden. Und das war’s. WoW – Wahnsinn. Ich selbst kenne zwei Menschen, die sehr, sehr lange gespielt haben. Einer ist schließlich in Paris als Gamemaster gelandet. Und wenn er nicht gestorben ist, dann spielt er heute noch…










































