Robert Anton Wilson ist gestern Morgen im Alter von 74 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Der bekannte, aber auch gern gemiedene Autor der Illuminatus-Trilogie, der “Schrödingers Katze”-Romane sowie seinem zusammenfassenden Werk Der neue Prometheus experimentierte gern mit psychedelischen Drogen:
In den frühen 1960ern begann er, mit psychedelischen Drogen zu experimentieren. Zunächst probierte er Peyote aus. Zu dieser Zeit lebte er mit seiner Familie in einer alten Sklavenhütte in den Wäldern außerhalb von Yellow Springs, Ohio. Den Lebensunterhalt verdiente Wilson mit verschiedenen Anstellungen als Redakteur, bis er schließlich 1965 Leserbriefredakteur beim Playboy wurde. Diese Briefe lieferten ihm viel Inspiration für die Illuminatus!-Trilogie, die er zusammen mit Robert Shea, einem Arbeitskollegen, schrieb. 1964 traf er bei seiner Arbeit das erste mal Timothy Leary, mit dem er sich anfreundete und mit dem er 1978 „Neuropolitics“ veröffentlichte, das ihm zum Durchbruch verhalf. Zwei Jahre danach begegnete er William S. Burroughs, der ihn auf die seltsamen Synchronizitäten mit der Zahl 23 aufmerksam machte, die auch in verschiedenen Büchern Wilsons verarbeitet sind. Während seiner Zeit beim Playboy nahm er Kontakt zu Kerry Thornley auf, einem der Gründer des Diskordianismus. Er schrieb einige Artikel für dessen Magazin „New Libertarian“.
(Quelle: Wikipedia)
Zufall oder nicht.
Jedenfalls starb Robert Anton Wilson just an dem Geburtstag des “LSD-Entdeckers” Albert Hofmann. Neben einer Homepage betrieb Wilson den RAW Data Blog. Der letzte Eintrag von Wilson stammt vom 6. Januar 2007:
Do Not Go Gently Into That Good NightVarious medical authorities swarm in and out of here predicting I have between two days and two months to live. I think they are guessing. I remain cheerful and unimpressed. I look forward without dogmatic optimism but without dread. I love you all and I deeply implore you to keep the lasagna flying.
Please pardon my levity, I don’t see how to take death seriously. It seems absurd.
RAW
Und er behielt Recht damit, dass die Ärzte seinen Todestermin nur geraten haben…









































