Die Farce um den G8-Gipfel in Heiligendamm hält ein vernünftiger Mensch kaum aus, ohne wütend zu werden. Auf eine Einladung von Kanzlerin Angela Merkel, die in diesen Tagen stolz wie einst Oskar in die Fernsehkameras blickt, kommen am Mittwoch die Regierungschefs der großen acht Staaten nach Heiligendamm bei Rostock. Eine scheinheilige Veranstaltung. Ob die Kosten dieser Veranstaltung, die in die dreistelligen Millionen gehen, in einem angemessenen Verhältnis mit den erzielten Ergebnissen stehen, mag jeder Mensch für sich beurteilen.
Es ist ja an sich auch eine gute Sache, wenn die Großen die Verantwortung für die kleinen auf der ganzen Welt übernehmen. Aber bitte, wenn man sich schon derart über andere Staaten und Menschen erhebt, dann bitte richtig. Deshalb mein Vorschlag für das nächste Treffen:
G8 auf den Mond schießen
Treffen Sie sich bitte nicht mehr auf dieser Erde, sondern suchen Sie sich einen anderen Platz im Universum aus. Was liegt näher als der Mond? Lassen Sie sich mit Raumfähren auf den Mond schießen. Von dort oben haben Sie die Erde gut unter Kontrolle und können einmal so richtig abgehoben Beschlüsse fassen, die unten kein Mensch versteht. Und nebenbei werden es die angereisten Weltraumkrawalltouristen ohne Erdanziehungskraft schwer haben, Steine nach Ihnen zu werfen.
Update
“Politik darf sich nicht abschotten”,
heißt es heute bei SPIEGEL ONLINE. Richtig? Ab- oder wegschießen ist die politische Lösung.
Eine letzte Anmerkung an die Autonomen: Brennende Autos erzeugen CO² und sind schlecht für die Umwelt. Aber da ihr Euch ja so frei von Schuld fühlt, werft weiter Steine auf Eure feinen Feinde.
Was war noch mal Eure Stärke?
Update
Ach, ja: WIR SIND FRIEDLICH, WAS SEID IHR?










































