Die Stadt Berlin teilt heute mit, dass die Berliner Ausländerbehörde in den letzten fünf Jahren einen Prozess zur interkulturellen Öffnung durchlaufen hat , in dessen Verlauf sich die Behörde neu orientierte und dementsprechend einen neuen Namen auserkoren hat:
Servicebehörde für Zuwandernde
Die Namensfindung erinnert mich an die Umwandlung der Arbeitsämter in Jobcenter.
Eine umfangreiche 28-seitige Broschüre, die als .pdf-Datei zum Download bereit steht, informiert über den Reformprozess, den die Leiterin der Ausländerbehörde und der Integrationsbeauftragte des Senats gemeinsam steuerten. Das neue Leitbild formuliert die Ausländerbehörde Berlin Servicebehörde für Zuwandernde wie folgt:
„Die Ausländerbehörde ist die Servicebehörde für Zuwandernde. Sie entscheidet über den Aufenthalt oder dessen Beendigung. Die Ausländerbehörde berät und betreut ihre Kunden aktiv mit dem Ziel, deren Rechtsstatus schnellstmöglich zu klären und die daraus folgenden Maßnahmen zu ergreifen. Damit leistet die Ausländerbehörde einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung humanitärer Verpflichtungen sowie zur Zuwanderung auf Grundlage langfristiger demografischer und wirtschaftlicher Interessen der Bundesrepublik Deutschland.“











































Ist noch 1. April??? Wer einmal über die Flure der Ausländerbehörde (aF) in Berlin gegangen ist, um wie ich dort eine Akte zu holen weiß, dass die dort von einer Servicebehörde (nF) noch meilenweit entfernt sind. Die Umbenennung erinnert mich ein wenig an “Neusprech”…