Eine Schulfreundin von mir sucht noch immer und hat auch schon einige Antworten, auf die Frage, warum Männer abhauen, wenn es ernst wird. Ihre Ergebnisse hat sie in einem Buch veröffentlicht, dass am 6. September erschienen ist:
Johanna Kremer, Suche Mann zum Kinderkriegen – Warum Männer abhauen, wenn es ernst wird










































Seit acht Jahren finden Frauen über meine kleine aber feine Anzeigendatenbank Männer mit Sperma. Kneifen ist von vorneherein ausgeschlossen, weil es nur um den Kinderwunsch geht und nicht darum, einen Lebenspartner oder Ehepartner zu haben.
Ist das Kind erst einmal da, dann findet sich auch leichter eine männliche Dekoration dazu, die nicht nur auf one-night-stands aus ist. Mir gibt zu denken, daß auf Amazon bereits 69 weitere Händler dieses Buch wie saures Bier anbieten.
Dieser Satz vom Klappentext trifft vielleicht den Kern: “… betreibt humorvoll Ursachenforschung.”.
Hans Kolpak
http://samenspende.4dem.de
Solche anonymen Samenspenden finde ich widerwärtig, wer weiß schon, was für ein Klopskind dabei herauskommt, mir wird schlecht…
Interessant, interessant: Den Klops kann es auch bei den schönsten Eltern geben. Jedenfalls – ohne Kenntnis des Buches – verblüfft mich der Titel: Ich habe in meinem Leben schon viele Männer mit großem Kinderwunsch getroffen. Vielleicht liegt es an der Autorin?
@Julia Ein Restrisiko bleibt zwar immer, jedoch ist die Chance einen Klops zu bekommen wesentlich geringer, wenn der Mann attraktiv, sportlich, von angenehmem Charakter und höchst intelligent ist, sich zudem ökologisch gut ernährt u.a., das gleiche gilt natürlich für die Frau, daher Augen auf bei der Partnerwahl.
PS: Und groß muss er natürlich sein, nicht unter 190cm, sonst wird das kid vielleicht nur 170cm groß, grusel.
Durchaus, aber ich habe schon einige hässliche Kinder/Jugendliche hübscher Eltern gesehen. Und ganz süße Kinder von Samenspendern…
Und, was machst Du, wenn Du ein behindertes Kind bekommst vom “idealen” Papa? Finde das schwierig, kann Dir aber auch nicht komplett widersprechen. Jedenfalls kein Thema, das ich hier in drei Sätzen abhandeln kann und möchte.
Da das Risiko nach der Beachtung o.g. Kriterien einfach am minimalsten ist, zumal man in einer Beziehung eben auch einige Zeit prüft, zB ob gesund, ob gross, ob intelligent, ob nett, ob sportlich, ob gute Ernährung, inkl. Familienbetrachtung etc, halte ich mich lieber an dieses logische Verfahren.
Sicherlich hat Johanna Kremer zwischenzeitlich einige Männer kennengelernt, die durch ihr Buch auf sie aufmerksam wurden. Es gibt halt Kontaktanzeigen, die fallen auf und führen zum Erfolg.
Wie ich den Forumsdiskussionen entnommen habe, gibt es tatsächlich Frauen, die mit Hilfe einer Freundin die Spende anonymisieren, so daß der Spender die Empfängerin im Nebenraum nie sieht. Die vertrauen halt ihrer Freundin.
Doch finde ich auch, daß selbst ärztliche Untersuchungen im Vorfeld keine Garantie sein können. Immerhin gibt die Mutter ja auch ihr eigenes Erbgut weiter und nicht nur das des Vaters. Auf die gesunde Mischung kommt es an. Siehe Erfahrungen mit sogenannter “Inzucht”, wenn entfernte Verwandte sich paaren und das gesundheitliche Niveau immer mehr absinkt.
Hans Kolpak
Gras-halm.de