1. Mai: “Der eine oder andere Tote”

Der 1. Mai rückt immer näher und schon spekuliert die Polizei über das Ausmaß linker und rechter Gewalt am Tag der Arbeit in Berlin. Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Konrad Freiberg wird in SPIEGEL ONLINE mit den Worten zitiert:

"Wir haben ganz große Sorgen, dass es in diesem Jahr rund um den 1. Mai zu Hunderten von Verletzten kommen kann und hoffentlich am Ende nicht sogar zu dem einen oder anderen Toten".

Ich hoffe doch sehr, dass sich Freiberg geirrt haben wird. Ich meine, dass er seine Gedanken besser für sich  behalten hätte. Der eine oder andere Idiot im linken oder rechten Lager könnte sich durch die Worte Freibergs motiviert fühlen, Freibergs Prophezeiung wahr zu machen. Dann wäre Freiberg ein gutes abschreckendes Beispiel für eine sich selbsterfüllende Prophezeiung (engl.: Self-fulfilling prophecy).

Tag der Arbeit gibt es als Flashgame, eines der ersten Spiele von extrajetzt. Natürlich ohne Tod.


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