Rüge für Titten, Techno & Trompeten

Der Deutsche Werberat hat dem Dresdner Club Fahrenheit 100 wegen des nachfolgenden Flyers eine öffentliche Rüge erteilt, worauf ich beim Pornoanwalt aufmerksam wurde.

Die Stadt Dresden hatte sich an den Werberat gewandt, weil sie sich nicht in der Lage sah, mit den Gesetzen und dem Ordnungsamt gegen die Werbung zu untersagen.

Der Deutsche Werberat darf allerdings auch keine Werbung untersagen. Dem Werberat stehen nämlich nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung:

Wenn der Werberat eine Werbemaßnahme beanstandet, wird das betroffene Unternehmen dazu aufgefordert,

  • entweder die Kampagne aus der Öffentlichkeit zu nehmen
  • oder die Werbung entsprechend der Beanstandung abzuändern.”

Dass sich die Betreiber des Clubs dadurch beeindrucken ließen, glaube ich nicht. Zumal der Flyer ja echt harmlos ist im Vergleich zu dem, was täglich auf den Mattscheiben in Millionen deutscher Wohnzimmer von den üblichen -Sendern abgespult wird.

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